Hier haben wir einen Workshop und eine Podiumsdiskussion in der Leipziger Stadtbibliothek durchgeführt. Da es an dem historischen Gebäude selbst keine für uns nutzbaren Flächen gab, haben wir alternativ spezielle Holzplatten als Arbeitsfläche verwandt. So entstand eine Vielzahl farbenfroher und interessanter Motive, welche wir zur Ausdruckssteigerung zum Teil auch noch aus den rechteckigen Platten herausgetrennt hatten. Weiterhin war dies ein Vorteil, da wir sie so problemlos in das Innere des Gebäudes transportieren und die Werke anschließend während der Podiumsdiskussion präsentieren konnten. Daran nahmen u. a. Vertreter der Sonderkommission Graffiti der Polizei und einer Leipziger Wohnungsbaugesellschaft teil. So war es uns möglich die Potenziale dieser Jugendkultur vor dem komplett gefüllten Plenum nicht nur anschaulich in Form von Bildern, sondern im Verlauf des Abends auch in Form von stichhaltig untermauerten Argumenten darzulegen. Dabei haben wir einmal mehr die Bedürfnisse, Hoffnungen und Probleme der Jugendlichen thematisiert und vertreten. Wir haben damit entscheidende Akzente für die öffentliche Debatte und den Umgang mit dieser umstrittenen Subkultur gesetzt. Die Bilder zu diesem Projekt des Graffitivereins sind hier zu sehen.
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