Die Bilder zu diesem Projekt des Graffitivereins sind hier zu sehen.Hier haben wir auf dem Markkleeberger Agra-Gelände ein freistehendes und vollkommen verwahrlostes Haus als Gestaltungsobjekt für einen Workshop mit Schülern einer 9. Klasse der Lernförderschule Böhlen genutzt. Als wir den Schülern im September das Projekt vorstellten, stand ihnen die Sorge ins Gesicht geschrieben, dass sie das nie schaffen würden. Nach mehreren spielerischen Sprühübungen und der gemeinsamen Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes durch alle Workshopteilnehmer, konnten die Ängste genommen werden. Sie verwandelten sich sogar in unglaublichen Tatendrang und Ehrgeiz. Jeder Teilnehmer konnte sich nach seinen Stärken und Interessen zu verschiedenen Gruppen zuordnen die bei der Gestaltung unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen hatten. Dazu gehörten u. a. die Gruppen „Malerarbeiten und Catering“ oder „Schablonengraffiti“. Während des gesamten Workshops kam es insbesondere darauf an, dass die Teilnehmer auftretende Probleme bei der Gestaltung oder untereinander selbst lösten. Das Endprodukt war nicht primäres Ziel des Workshops, sondern vielmehr standen das Erlernen von Teamfähigkeit, sozialen Kompetenzen und autonomer Problemlösung im Vordergrund. Nach drei schwierigen aber erfolgreichen Tagen war dem Zweifel der Stolz über die eigenen Fähigkeiten gewichen. Die Bilder zu diesem Projekt des Graffitivereins sind hier zu sehen.