
Hier haben wir gemeinsam mit Kindergartenkindern eine Wand im Leipziger Stadtteil Plagwitz gestaltet. Inspiriert wurde das Projekt durch ein Kinderbuch, in dem es um einen grünen Hund geht. Dieser gehörte einem kleinen Mädchen, die ihn aus Angst nicht aus der Wohnung ließ. Als er sich doch einmal davonstahl und andere Hunde kennenlernte, wollten die auch alle so außergewöhnlich aussehen. Also malte der grüne Hund fortan die Hunde der Stadt bunt an. Und in diesem Sinne sowie unter professioneller Anleitung halfen die kleinen Künstler mit ihrer Kreativität und Spontaneität tatkräftig dabei mit, eine farbenfrohe und interessante Vorlage voller bunter Hunde zu erstellen. Diese Entwürfe wurden später im Treppenhaus des Kindergartens ausgestellt. So entstand schlussendlich ein Gemeinschaftswerk, was nicht nur die Einrichtung des Kindergartens dauerhaft verschönert, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Kreativität setzt. Die Bilder zu diesem Projekt des Graffitivereins sind hier zu sehen.
Medienecho
Guckt mal, die schöne Graffiti-Wand
Es hat sich gelohnt: Leiterin Kathleen Thiemich (links), Erzieherin Gabriele Pohlers sowie die Mädchen und Jungen aus der Gruppe 4 vom Kindergarten der Outlaw GmbH in der Karl-Heine-Straße 34 freuen sich über die tollen Bilder an der Gartenmauer. Sebastian Drechsel vom Graffitiverein, selbst Vater, hat im Vorfeld mit einigen Steppkes Motive entwickelt, die dann kreativ auf die Wand aufgetragen worden sind. Mehr als 20 Eltern hatten sich kürzlich an einem Arbeitseinsatz beteiligt, um den Garten der Kindertagesstätte zu verschönern. Außerdem strichen sie ein Gruppenzimmer. Foto: André Kempner
LVZ Nr. 124 vom 29.05.2008, S. 21 |